46. SCHULE

GRUNDSCHULE DER STADT LEIPZIG – GESTALTUNG DER HOFFREIFLÄCHEN

Die 46. Schule befindet sich im Westen der Stadt Leipzig, im Stadtteil Lindenau. An der 3-zügig geführten Grundschule wurden im Voraus der Planung umfangreiche Ideen und Wünsche zur perspektivischen Gestaltung des Freiraumes gesammelt. Ausdruck fanden diese in zahlreichen Modellen und Zeichnungen der Schüler. Im Rahmen der Planung für die Gestaltung der Aufenthalts- und Bewegungsflächen fanden diese Ideen der Schüler Berücksichtigung.

Das Plangebiet gliedert sich in differenzierte Funktions- und Spielebenen, welche räumlich durch den linear angeordneten, imposanten Großbaumbestand sowie Baumneupflanzungen in der Planung gefasst werden.

Die Fertigstellung der Schulhofflächen erfolgte im Mai 2016.

   

74. SCHULE

GRUNDSCHULE DER STADT LEIPZIG – HOFRAUMGESTALTUNG

Die 74. Schule liegt im Osten der Stadt Leipzig – im Stadtteil Anger-Crottendorf. Im Jahr 2014/2015 erfolgte die Sanierung des Schulgebäudes. Durch die Schüler der Grundschule wurden in Vorbereitung der geplanten Umgestaltung des schulischen Areals, umfangreiche Ideen und Wünsche zur zukünftigen Gestaltung des Freiraumes entwickelt – im Rahmen der Planung fanden diese Berücksichtigung.

Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt ab November 2016.

PARTHE – MULDE – RADROUTE

BEREICH ABTNAUNDORFER PARK

Die 51 km lange Parthe – Mulde – Radroute verbindet als regionale Hauptradroute die Städte Leipzig und Grimma und wird durch kulturhistorisch sowie naturräumlich abwechslungsreiche Landschaftsbilder charakterisiert. Im Jahr 2014 erfolgte die Ertüchtigung der Radroute im Bereich des Abtnaundorfer Parkes auf einer Länge von 640 m.

Baulich umgesetzt wurde der Wegeverlauf in Form einer wassergebundenen Decke. Entlang der Wegeverbindung erfolgte im Konsens der Komplexen Umweltprüfung die Einordnung von Sitz- und Rastplätzen. Die Vorgaben und Restriktionen des Naturschutzrechtes erforderten eine sorgfältige technische Durchführung der Maßnahme, welche von September 2014 bis März 2015 andauerte.

  

CAMPUS FRANZ

DEUTSCH – FRANZÖSISCHES BILDUNGSZENTRUM DER STADT LEIPZIG

Das Baugrundstück liegt im Leipziger Stadtbezirk Zentrum- Südost in einem in den 1970er Jahren entstandenen Wohngebiet und setzt sich aus dem Anton- Philipp- Reclam- Gymnasium, der Pablo- Neruda- Grundschule und einer Dreifeldsporthalle zusammen. Die drei Baukörper des Schulkomplexes gruppieren sich spannungsvoll um einen Platz, der das Schulensemble begrenzt und fasst.  Die Gebäude staffeln sich in Höhe und Lage zueinander und bilden so ein maßstäbliches Zentrum mit interessanten, offenen sowie geschlossenen Aussenbereichen.  Der Platz wird durch Baumhaine und der Gebäudekubatur der Grundschule und des Gymnasiums gegliedert. Separate Pausenbereiche für Grundschule und Gymnasium, welche sich durch unterschiedliche Bodenbeläge und Baumreihen voneinander abgrenzen, schaffen vielfältig nutzbare Pausenflächen.

Hofraum Reclam-Gymnasium        

ENTWURFSGEDANKE

Die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes für den Campus FRANZ erfolgte auf Grundlage des Siegerentwurfes im Architektenwettbewerb Pablo- Neruda- Grundschule und Anton- Philipp- Reclam- Gymnasium. Die Entwurfsidee basiert auf der „Schulischen Mitte“, ausgehend von dieser, werden die Freiräume der Schulen erschlossen. Architektonisch umfassen umlaufende Gebäudekubaturen den Eingangsbereich des neuen Campusgeländes, damit entsteht ein weitgehend in sich geschlossener Aufenthaltsraum. Ausgehend von der „Schulischen Mitte“ führen Plattenbänder optisch zu den Haupteingängen der Schulgebäude. Freiraumplanerisch charakterisieren großzügige Pausenflächen, überstellt mit Baumblöcken und schulischen Ausstattungselementen, die gemeinsamen Bereiche. Die Hofräume prägen klare Gestaltungsstrukturen, unterbrochen von Natursteinbelägen und Sitzelementen in Form von Betonsteinquadern. Grünstrukturen schattieren den befestigten Raum und werden durch farbenfrohe Gehölz- und Staudenflächen unterstützt.