TAGESKLINIK MARKRANSTÄDT

SÄCHSISCHES KRANKENHAUS ALTSCHERBITZ – PSYCHIATRISCHES ZENTRUM

Im Zuge des Neubaus einer Psychiatrischen Tagesklinik in Markranstädt wurde im Jahr 2017 eine therapeutisch gerechte Außenanlage umgesetzt. Durch den u-förmigen Neubau öffnet sich zum westlichen Grundstück eine ruhige Innenhofsituation, welche über eine Zufahrt vom Straßenraum erreicht werden kann.

Die Außenanlagen der Psychiatrischen Tagesklinik dienen als erweitertes Instrument der vorgesehenen Behandlungsangebote der Tagesklinik und offerieren den Besuchern und Patienten Raum für Intimität. Schwerpunkt der Gestaltung liegt auf einer nachhaltigen und barrierefreien Bauweise der Freianlagen unter Berücksichtigung der therapeutischen Nutzungsanforderungen.

Der Freiraum wird mit großzügigen weichen Bögen strukturiert. Diese, dem Gebäude konvex zugeordneten Bögen, gliedern sich in Terrassen-, Wege-, und Vegetationsflächen. Ihren visuellen Abschluss finden die spannungsvollen Formen in einer Pergola als transparente Rankkonstruktion.

Ergänzend zu der funktionalen Ausstattung und den Terrassen für die Gruppentherapie wurde ein kleines Spielfeld für Volleyball und Basketball sowie eine Tischtennisplatte gewünscht.

46. SCHULE

GRUNDSCHULE DER STADT LEIPZIG – GESTALTUNG DER HOFFREIFLÄCHEN

Die 46. Schule befindet sich im Westen der Stadt Leipzig, im Stadtteil Lindenau. An der 3-zügig geführten Grundschule wurden im Voraus der Planung umfangreiche Ideen und Wünsche zur perspektivischen Gestaltung des Freiraumes gesammelt. Ausdruck fanden diese in zahlreichen Modellen und Zeichnungen der Schüler. Im Rahmen der Planung für die Gestaltung der Aufenthalts- und Bewegungsflächen fanden diese Ideen der Schüler Berücksichtigung.

Das Plangebiet gliedert sich in differenzierte Funktions- und Spielebenen, welche räumlich durch den linear angeordneten, imposanten Großbaumbestand sowie Baumneupflanzungen in der Planung gefasst werden.

Die Fertigstellung der Schulhofflächen erfolgte im Mai 2016.

   

74. SCHULE

GRUNDSCHULE DER STADT LEIPZIG – HOFRAUMGESTALTUNG

Die 74. Schule liegt im Osten der Stadt Leipzig – im Stadtteil Anger-Crottendorf. Im Jahr 2014/2015 erfolgte die Sanierung des Schulgebäudes. Durch die Schüler der Grundschule wurden in Vorbereitung der geplanten Umgestaltung des schulischen Areals, umfangreiche Ideen und Wünsche zur zukünftigen Gestaltung des Freiraumes entwickelt – im Rahmen der Planung fanden diese Berücksichtigung.

Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt ab November 2016.

PARTHE – MULDE – RADROUTE

BEREICH ABTNAUNDORFER PARK

Die 51 km lange Parthe – Mulde – Radroute verbindet als regionale Hauptradroute die Städte Leipzig und Grimma und wird durch kulturhistorisch sowie naturräumlich abwechslungsreiche Landschaftsbilder charakterisiert. Im Jahr 2014 erfolgte die Ertüchtigung der Radroute im Bereich des Abtnaundorfer Parkes auf einer Länge von 640 m.

Baulich umgesetzt wurde der Wegeverlauf in Form einer wassergebundenen Decke. Entlang der Wegeverbindung erfolgte im Konsens der Komplexen Umweltprüfung die Einordnung von Sitz- und Rastplätzen. Die Vorgaben und Restriktionen des Naturschutzrechtes erforderten eine sorgfältige technische Durchführung der Maßnahme, welche von September 2014 bis März 2015 andauerte.

  

QUARTIER AM LOSINSKIWEG SCHÖNEFELD

Planerisch betrachtet werden die in Leipzig-Schönefeld liegenden Areale „Grünes Tor“ und „Rodelschanze“. Beide Projektflächen ordnen sich stadträumlich zwischen der Volksgartenstraße und der Gorkistraße ein.

Ziel des Entwurfes war die Aufwertung und Neugestaltung von Freiflächen im Bestand und die Weiterentwicklung von Erholungsangeboten für alle Altersgruppen. Die bauliche Ausführung erfolgte ab Oktober 2013 bis zum Mai 2014.

GRÜNES TOR

Gestalterisches Ziel war es, mit der Einordnung einer kleinen Platzsituation vor dem Wohnblock in der Shukowstraße neue Möglichkeiten für die Außenwirkung der im Erdgeschoss befindlichen Stadtteilbibliothek Schönefeld herzustellen.

Die kleine multifunktional nutzbare Platzfläche wird mittels einer filigranen Pergola, welche durch den Hallenser Künstler und Bildhauer Jan Viecenz angefertigt wurde, akzentuiert und räumlich gefasst. Die kleine Terrasse spannt sich als Halbkreis zwischen die Hauseingänge der Shukowstraße und bettet sich harmonisch in die umgebenden Rasenflächen ein. Ovale Gehölzstrukturen fassen den Baumbestand innerhalb der Rasenbereiche.

   

 RODELSCHANZE

Mit der Neumodellierung des Geländes zu einem interessanten Spiel- und Rodelhügel sowie einer partiellen Bepflanzung der Geländeform konnte eine Verbesserung der Nutzungsmöglichkeit und der Ortsbildqualität innerhalb des Quartiers entwickelt werden.

   

CAMPUS FRANZ

DEUTSCH – FRANZÖSISCHES BILDUNGSZENTRUM DER STADT LEIPZIG

Das Baugrundstück liegt im Leipziger Stadtbezirk Zentrum- Südost in einem in den 1970er Jahren entstandenen Wohngebiet und setzt sich aus dem Anton- Philipp- Reclam- Gymnasium, der Pablo- Neruda- Grundschule und einer Dreifeldsporthalle zusammen. Die drei Baukörper des Schulkomplexes gruppieren sich spannungsvoll um einen Platz, der das Schulensemble begrenzt und fasst.  Die Gebäude staffeln sich in Höhe und Lage zueinander und bilden so ein maßstäbliches Zentrum mit interessanten, offenen sowie geschlossenen Aussenbereichen.  Der Platz wird durch Baumhaine und der Gebäudekubatur der Grundschule und des Gymnasiums gegliedert. Separate Pausenbereiche für Grundschule und Gymnasium, welche sich durch unterschiedliche Bodenbeläge und Baumreihen voneinander abgrenzen, schaffen vielfältig nutzbare Pausenflächen.

Hofraum Reclam-Gymnasium        

ENTWURFSGEDANKE

Die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes für den Campus FRANZ erfolgte auf Grundlage des Siegerentwurfes im Architektenwettbewerb Pablo- Neruda- Grundschule und Anton- Philipp- Reclam- Gymnasium. Die Entwurfsidee basiert auf der „Schulischen Mitte“, ausgehend von dieser, werden die Freiräume der Schulen erschlossen. Architektonisch umfassen umlaufende Gebäudekubaturen den Eingangsbereich des neuen Campusgeländes, damit entsteht ein weitgehend in sich geschlossener Aufenthaltsraum. Ausgehend von der „Schulischen Mitte“ führen Plattenbänder optisch zu den Haupteingängen der Schulgebäude. Freiraumplanerisch charakterisieren großzügige Pausenflächen, überstellt mit Baumblöcken und schulischen Ausstattungselementen, die gemeinsamen Bereiche. Die Hofräume prägen klare Gestaltungsstrukturen, unterbrochen von Natursteinbelägen und Sitzelementen in Form von Betonsteinquadern. Grünstrukturen schattieren den befestigten Raum und werden durch farbenfrohe Gehölz- und Staudenflächen unterstützt.

       

ERNST – PINKERT – SCHULE

GRUNDSCHULE DER STADT LEIPZIG – SCHULHOFGESTALTUNG

Im Vorfeld der planerischen Tätigkeit fand eine engagierte Kinderbeteiligung an der  Ernst – Pinkert – Schule zum Thema „Schulholfgestaltung“ statt. Mit viel Eifer und Enthusiasmus entstanden Modelle, Zeichnungen, wurde ein Film gedreht und eine Geschichte mit dem Titel „Die Suche nach dem neuen Spielplatz“ geschrieben. Auf Grundlage dieser Wünsche und Vorstellungen der Kinder konnte gezielt die planerische Gestaltung des Schulhofes umgesetzt werden.

      

Die im Jahr 2012 realisierte „Tierische Spielanlage“ erfüllt erste Kinderwünsche und nimmt inhaltlich auf den Namensgeber der Grundschule Bezug, Ernst Pinkert – der Gründer des Zoologischen Gartens in Leipzig. Entstanden  ist die schöne Spielanlage in enger Zusammenarbeit mit Grasreiner.Design aus Dresden.

Im Herbst 2013 folgte die Fertigstellung des 3.140 m² großen Pausenhofes mit der Umsetzung weiterer Spiel- und Aufenthaltsbereiche.  

        

FÖRDERSCHULE GRÜNAU Miltitzer Weg

NEUGESTALTUNG DES PAUSENHOFS

Basis der Freiraumgestaltung bilden die drei Konzeptbausteine Lernen, Aktion und Entspannen, diese tragen thematisch die Entwurfsplanung und reflektieren die Wünsche der Schüler der Einrichtung.

Konzeptbaustein Lernen

Planerisch ergeben funktionale Rahmenbedingung wie die Feuerwehrdurchfahrt und eine übergeordnete Trinkwasserleitung nicht überbaubare Areale, diese werden in Form eines „Grafischen Band“ mit schulischen Elementen belebt und strukturiert. Das immer gewünschte „Grüne Klassenzimmer“ verortet sich nördlich der Sporthalle, die Situation wird mit Baum- und Strauchstrukturen räumlich gefasst, mit Baumstandorten überstellt und erhält eine klare Gliederung mit linearem Sitzmobiliar. Der Schulgarten findet seinen Platz, als in sich geschlossene Fläche mit eigener Zugänglichkeit, im südlichen Teil des Grundstückes mit einem Areal von 300m² zum „Gärtnern“.

  

Konzeptbaustein Aktion

Bewegungsaktive Pausen dienen der ganzheitlichen Entwicklung der Schüler, sie fördern die Gesundheit sowie die Ausgewogenheit des Lebens und Lernens an der Schule. Von den Schülern gewünscht wurden Möglichkeiten zum Bouldern für den Konditionstest, weiterhin ein Raumnetz zur Förderung von Kraft, dem Gleichgewichtssinn und dem Erkennen von räumlichen Strukturen sowie Flächen für Ballspiele zur Koordination und Kondition der Schüler.

  

Konzeptbaustein Entspannen

Das „Grüne Klassenzimmer“ besitzt eine Doppelaufgabe, es dient zum einen dem klassischen Unterricht und zum anderen dem Entspannen innerhalb der unterrichtsfreien Zeit. Im Raumnetz kann man „locker“ auf den Zwischenebenen liegen oder man ruht sich aus von den „Anstrengungen“ des Unterrichtes auf der angebotenen Möblierung. Ergänzend dient in den warmen Sommermonaten eine kleine Rasenfläche zum Sitzen und Liegen.

STÖCKELPLATZ

EIN STADTPLATZ IN LEIPZIG – SCHÖNEFELD

Übergeordnetes Gestaltungsziel war die generelle Vitalisierung des kleinen denkmalgeschützten Stadtplatzes in Leipzig – Schönefeld als „Grüner” Mittler zwischen der vorhandenen Bebauung und den angrenzenden Straßenräumen. Es galt dabei die Grundstruktur aus dem Jahr 1957 in ihrem wesentlichen Charakter aufzuarbeiten, den Gehölzbestand sinnvoll zu ergänzen und die notwendige Aufenthaltsqualität wiederherzustellen.

   

Die Aktivierung des Stöckelplatzes erfolgte mit Stauden, Blütensträuchern und Blumenzwiebeln – in Anlehnung und Ergänzung an die historische – geschwungene Form. Der Erhalt des dominanten Baumbestandes stand im Vordergrund. Innerhalb der Platzsituation wurde dieser mit Schnurbaum, und im Straßenraum mit der Winterlinde, der Sorte Tilia cordata “Roelvo” ergänzt.

Für die befestigten Flächen der zentralen Platzsituation sowie der Zuwegungen wurde der anthrazitfarbene Theumaer Fruchtschiefer eingesetzt. Der vorhandene Bernburger Muschelkalkstein wurde für die Fassung des Stadtplatzes wieder eingesetzt. Thematisch greift der Wegweiser „Leipziger Lerchen” den ländlichen Ursprung Schönefelds auf, welche der Hallenser Bildhauer Jan Viecenz mit zu Metall gewordenen „Lerchen”  in heiterer Form umsetzte. Aufschluss über die Historie des denkmalgeschützten Stöckelplatzes, den Namensgeber der Straße und des Platzes Pfarrer Albert Stöckel (1850-1913) und Gedanken zu den “Leipziger Lerchen” gibt eine Informationstafel aus geätztem Edelstahl.

HELMHOLTZ- ZENTRUM FÜR UMWELTFORSCHUNG | UFZ

Pflegemanagement für die Standorte Leipzig, Halle und Magdeburg

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung  wurde 1991 unter dem Namen UFZ- Umweltforschungszentrum Leipzig- Halle GmbH gegründet und beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle/Saale und Magdeburg ungefähr 1.000 Mitarbeiter. Sie erforschen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften, insbesondere dicht besiedelten städtischen und industriellen Ballungsräumen sowie naturnahen Landschaften. Das Helmholtz- Zentrum für Umweltforschung repräsentiert sich als Forschungseinrichtung auf nationaler und internationaler Ebene. Aus diesem Grund wird ein besonderes Augenmerk auf den Gesamteindruck der Standorte gelegt.

Für den Standort Leipzig sowie für die Außenstandorte wurde für einen Zeitraum von jeweils 4 Jahren ein Pflegemanagement erarbeitet. Eine vorausgegangene Bestandsaufnahme der differenzierten Gehölz- und Staudenpflanzungen bildet die Grundlage der zu erwartenden gärtnerischen Leistungen.

   

FORSCHUNGSPROJEKT

“Entwicklung klimaabhängiger Standardsubstrate für Staudenmischpflanzungen”

seit November 2012 ist unser Büro Praxispartner der Hochschule Anhalt  – University of Applied Science – Bernburg im Forschungsprojekt “Entwicklung klimaabhängiger Standardsubstrate für Staudenmischpflanzungen (STAMISU)” unter der Leitung von Prof. Dr. W. Kircher.

WOHNSTÄTTE SCHÖNEFELD

FREIANLAGENGESTALTUNG EINER WOHNSTÄTTE FÜR ERWACHSENE IN LEIPZIG

Ziel war es, die durch die Gebäudekubatur entstehenden Innenhöfe zu individuellen Gartenräumen für die Bewohner zu gestalten. Die Höfe, welche nach Norden und Süden ausgerichtet sind, nehmen  jeweils drei kleinere gegliederte Platzsituationen in sich auf und bieten Raum für Aufenthalt und Bewegung. In Erweiterung des Hofraumes grenzen Rasenflächen und kleine Beete zum „Gärtnern“ an. Tangiert wird der nördliche Hof von einem umlaufenden Weg mit wassergebundener Decke. Mittelgroße Bäume mit ihrer Funktion als Schattenspender, überstellen das Areal. Vegetationsflächen mit Stauden, Gehölzen und essbaren Beerensträuchern komplimentieren die Hofräume.

   

Die Eingangssituation wird bestimmt durch die großzügige Platzfläche, welche die notwendigen Fahr- und Bewegungsfunktionen in sich aufnimmt. Den Übergang zu den Vegetationsflächen bildet in südlicher Richtung eine wassergebundene Platzfläche, welche von einem markanten Baumblock überstellt wird.

ABENDGYMNASIUM

FREIFLÄCHENGESTALTUNG ABENDGYMNASIUM, LEIPZIG – KOLLEG

Im Ergebnis von schulischen Werkstattgesprächen erfolgte die Umgestaltung des großzügigen Hofraumes für die Schüler im zweiten Bildungsweg am Leipzig – Kolleg und der Abendschule.

   

Mit der begrünten Pergola entstand ein Hauptaufenthaltsraum für das Lehren und Lernen im Freien. Der Wunsch nach unterstützenden „Unterrichtsmitteln“ konnte u. a. in Form von differenzierten Einsaatflächen für den Biologieunterricht, bituminösen Flächenbefestigungen zur Anwendung von praktischen physikalischen Versuchen und mit Arbeitsplätzen für künstlerische Bildhauerarbeiten,  welche mit einem Sonnensegel überspannt wurden,  gelöst werden.

STADTGRÜN UND STELLPLÄTZE

PARKPLATZGESTALTUNG DORNBERGERSTRASSE | LEIPZIG

Entlang der Dornbergerstraße zwischen Elisabethstraße und Wurzner Straße entstanden im Zuge der Wohnumfeldverbesserung in zwei Bauabschnitten 56 Stellplätze. Die Stellplätze rahmt in nördliche Richtung ein 4,50 m breiter Grünstreifen mit einer Baumreihe. Eine zweite Baumreihe verläuft südlich der Parkplätze parallel zum Fußweg.

   

Mittig des Parkplatzes, in Korrespondenz mit der Freifläche um die gegenüberliegende Lukas-Kirche, unterbricht ein Grünzug die Stellplatzanordnung. Auf der Breite des Grünzuges wird durch einen Belagswechsel und eine Verengung der Fahrbahn ein verkehrsberuhigter Durchgangsraum zur angrenzenden Kirche und der Lukasstraße geschaffen. Ein Baumraster zieht sich über den mittigen Grünzug und verbindet die nördliche und südliche Baumreihe miteinander. Innerhalb der Grünverbindung verläuft eine Querung für Fußgänger zwischen Dornbergerstraße und Gehweg entlang der Gebäude.

STADTPARK EUTRITZSCH, LEIPZIG

Im Beziehungsgefüge zwischen  Wohnen – ÖPNV – Einkaufsmöglichkeiten entstand im Zusammenhang mit durchgeführten Abbruchmaßnahmen privater Eigentümer eine ungelöste städtebauliche Situation innerhalb des gründerzeitlichen Wohnquartiers Schiebestraße 13 und 15, Delitzscher Straße 52 und  54 und der Wittenberger Straße 67. Im Ergebnis von Gesprächen mit den Eigentümern konnten Lösungsansätze für eine großzügige Frei- und Erholungsfläche, mit Aufnahme aller notwendigen funktionalen Beziehungen einschließlich einer perspektivisch pflegeextensiven Freiraumgestaltung, gefunden werden.

Offene städtebauliche Situationen – auf Grund der fehlenden Bebauung entlang der Straßenraumkante – wurden mit kompakten Baumblöcken visuell geschlossen. Blütenfächer bilden das dominante Gestaltungselement. Diese Vegetationsflächen „gefüllt“ mit Blütensträuchern, Blumenzwiebeln und partiellen extensiven Wiesenflächen gliedern die Fläche. Die räumliche Fassung der Grundform erhält der Fächer durch die Wegeverbindungen und in Angrenzung zu den Wiesenflächen mit Natursteinblöcken aus Theumaer Schiefer – diese bieten gleichzeitig die Möglichkeit zum Verweilen. ________

Die Durchführung der Maßnahme erfolgte mit Fördermitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen, aus dem Programm Städtebauliche Erneuerung Stadtumbau Ost – Aufwertung von Stadtteilen._________________________________